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Elektromobilität

Laut Beschluss der Pariser UN-Klimakonferenz von Ende 2015 soll die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden. Das Ziel ist hoch gesteckt und lässt sich nur durch eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen erreichen. Dabei spielt der öffentliche Verkehr eine zentrale Rolle.

Deutsche Verkehrsunternehmen tragen schon heute maßgeblich dazu bei, die ambitionierten Umwelt- und Klimaziele in die Tat umzusetzen. Anders als beim Pkw erbringen Busse und Bahnen bereits rund 60 Prozent – und damit den Großteil ihres Verkehrsangebots – elektrisch. Diese Fahrzeuge sind nicht nur wesentlich ökologischer unterwegs als der motorisierte Individualverkehr, sondern punkten hinsichtlich der Nutzung des begrenzten Verkehrsraums auch mit Effizienz.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland ist aber nicht nur Vorbild,  sondern auch Impulsgeber und Treiber beim weiteren Ausbau der Elektromobilität. Inzwischen gibt es in über 20 deutschen Städten Elektrobusprojekte mit dem Ziel, die Elektrifizierung des Personennahverkehrs zum Schutz von Umwelt und Klima weiter voranzutreiben und den ÖPNV damit langfristig aus der Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen zu lösen.

Um die Ergebnisse dieser Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und gleichzeitig die wachsende Bedeutung des zukunftsweisenden Themas Elektromobilität zu unterstreichen, hat das Forum für Verkehr und Logistik bereits im Jahr 2010 die Konferenz „Elektrobusse – Markt der Zukunft!“ samt Fachausstellung (seit 2015) ins Leben gerufen. 2012 folgte die Premiere des EBUS Awards als ersten internationalen Umweltpreis für den öffentlichen Personennahverkehr. 2017 werden beide Veranstaltungen nun erstmals unter einem Dach vereint.